Ein Ort für Glauben und Begegnung
Ellwangen (Jagst)
Kirchenpavillon, Landesgartenschau 2026
Errichtet 2026
Für die Landesgartenschau Ellwangen 2026 haben wir den Kirchenpavillon entworfen und gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gebaut. Dank der Unterstützung von Sponsoren und dem Einsatz vieler helfender Hände entstand in unzähligen Arbeitsstunden ein Ort für Begegnung, Gebet und gelebte Gemeinschaft.
Projektdaten
Ort
Ellwangen (Jagst), Landesgartenschau 2026
Bauaufgabe
Kirchenpavillon im Kirchengarten
Leistungsphasen
1 bis 8
Errichtet
2026
Fotos, Skizzen und Pläne
Romer Architekten
Eine Muschel als Raum für Gemeinschaft
Die geplante Muschelform ist ein bewusster Entwurfsgedanke: Sie verbindet den Pavillon mit Ellwangens Lage am Jakobsweg. Als Zeichen für Pilgerschaft und Begegnung gibt sie dem Pavillon auf dem LGS-Gelände seine unverwechselbare Gestalt. Die Symbolik der Muschel ist mehr als nur Architektur und ist auch das Logo des LGS-Kirchengartens.
Entwurf und Details
Die geschwungene, nach vorne offene Holzwand erfüllt zugleich eine akustische Aufgabe. Sie soll die Stimme der Sprechenden zum Publikum lenken und so die Verständlichkeit auch ohne elektrische Verstärkung unterstützen.
Getragen wird die Wand von gebogenen Holzrippen, die auf Stahlfüßen stehen und so vom Boden abgesetzt sind. Die Schalung dazwischen folgt der Krümmung, oben schließt eine Abdeckung die Wand ab. Altar, Glocke und Bänke haben wir als Teil des Entwurfs mitgeplant.
Gebaut mit vielen Händen
Viele einzelne Bretter, eine gemeinsame Form: In der Werkstatt wurden vorab die Bretter verleimt, verschraubt, geschliffen und entsprechend dem Entwurf gebogen. Die gebogenen Holzelemente bilden mit der ebenfalls gebogenen Rückwandschalung die geschwungene Muschel. Auf dem LGS Gelände wurden alle Holzelemente aufgerichtet und zusammengefügt. Vieles davon haben Ehrenamtliche aus den Gemeinden übernommen, unterstützt von Sponsoren. Für uns als Planer war es eine besondere Erfahrung, so nah an der Ausführung zu sein und den Bau Woche für Woche mitzuerleben.
Der fertige Pavillon
Am 26. April 2026 wurde der Kirchengarten von Bischof Dr. Klaus Krämer gesegnet. Auch über die Gartenschau hinaus soll der Pavillon Menschen zusammenbringen und Raum für Veranstaltungen der christlichen Gemeinden bieten. Die gesamte Anlage zieht nach der Landesgartenschau an einen neune Standort auf dem LGS-Gelände um und bleibt dort dauerhaft als ein gemeinsam geschaffener Ort, dessen Geschichte weitergeht.
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